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In der Erich - Kästner - Schule laufen die Proben für "Wundersame Wasserwesen" auf Hochtouren Jongleure und Akrobaten - wie von Geisterhand
WEGBERG. Scheinbar schwerelos und wie von Zauberhand geführt bewegen sich bunte Bilder vor dunklem Hintergrund. "Das Schwarzlichttheater hat mich schon immer fasziniert", schwärmt Edda Möller, Lehrerin an der Erich - Kästner - Schule und verantwortlich für den kreativen Stundenplan. Vor acht Jahren feierte die Lehrerin erste Erfolge mit einer eindrucksvollen Show. Jetzt bringt sie ein neues Projekt auf die Bühne. Vor der Generalprobe sprach RP-Mitarbeiterin Brigitte Simons mit der Regisseurin über "Wundersame Wasserwesen". Frau Möller, Sie haben. viel Zeit und Engagement in das Schwarzlichttheater gesteckt. Offensichtlich macht Ihnen diese Arbeit mit den Kindern besonders viel Spaß. Das Schwarzlichttheater ist mein Steckenpferd, mein Hobby. Wenn ich sehe, mit wie viel Begeisterung die Schülerinnen und Schüler mitmachen, freut mich das sehr. Interview mit Edda Müller Erzählen Sie etwas über das neue Projekt. In verschiedenen Arbeitsgemeinschaften ist ein Gesamtwerk mit mehr als 120 Kindern aus allen vier Grundschuljahren entstanden. Akrobaten, Jongleure, Pantomimen und Trommler haben sich auf ihren Auftritt erst separat vorbereitet und proben seit einem Monat gemeinsam. Die Kinder können dabei ihre persönlichen Fähigkeiten trainieren und voll zur Geltung bringen. Wie wirkt sich das auf den Unternicht aus? Auf jeden Fall positiv. Die Kinder werden in ihrer Feinmotorik verbessert. Zufrieden mit ihrer eigenen Vorstellung stärkt das natürlich auch ihr Selbstbewusstsein. Sie haben das Gefühl, etwas ganz Tolles auf die Beine zu sellen. Es ist bestimmt nicht ganz einfach, 120 kleine Darsteller und ihre Rollen zu koordinieren. Das klappt eigentlich ganz gut. Die Eltern, die uns hinter den Kulissen unterstützen, haben beobachtet, dass die Kinder ganz konzentriert und ruhig auf ihren Einsatz warten. Da gibt es hinter der Bühne trotz Enge und Dunkelheit keinen Streit. Gespielt wird die Geschichte eines kleinen Tauchers, der von der Bühne aus in ein Planschbecken springt und zu träumen beginnt. Seine bunten Traumbilder werden mit tollen Kostümen in Szene gesetzt. Wann sind die Vorstellengen? Schon ausverkauft sind
die Aufführungen am Mittwoch und Donnerstag kommender Woche.Wiir
bringen eine dritte Vorstellung, die am Freitag, 24. Mai, um 17 Uhr
in der Aula der Grundschule beginnt. Dafür gibt es noch Karten.
Und eins zum Schluss: Wir möchten der Stadt Wegberg danken, die
uns eine große Bühne zur Verfügung gestellt hat. Bei
allen großen Proben klappte der Bühnenaufbau und Abbau reibungslos.
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| Erich-Kästner-Grundschule
präsentierte "Wundersame Wasserwesen"
Verliebte Wale im Schwarzlicht Von GABI BALTES WEGBERG. Bunte Fische, auf den Boden geklebt, weisen den Weg quer durch die Erich-Kästner-Schule bis in die Aula, die man nicht mehr wiedererkennt - mit schwarzem Plastik abgedunkelt und mit sämtlichen Meerestieren geschmückt. Neugierig und aufgeregt wartet das Publikum auf den Kapitän. Schließlich soll abgetaucht werden - das verheißt der Titel der Theatervorstellung: "Wundersame Wasserwesen". Kleine Krebse huschen am Zuschauer vorbei und wollen ein letztes Mal ihr Lampenfieber beruhigen, funkelnde Fische bahnen sich ihren Weg durch die Menge und sind Platzanweiser. 121 Kinder als Akteure in einer Aufführung, das hat die Wegberger Grundschule noch nicht gesehen. Edda Möller, unter deren Leitung das abwechslungsreiche Projekt entstand, ist sichtlich stolz auf ihre Rasselbande: "Für mich geht heute ein Traum in Erfüllung." Seit Sommer geprobt Seit den Sommerferien wurde geprobt, genäht, entwickelt und verändert. Zuerst waren es nur die 14 Kinder der Schwarzlicht-AG, denen bald Schüler aus allen Klassen folgten. Glücklicherweise gab es genügend helfende Hände: Eltern, Lehrerkollegen und die eigene Familie. "Obwohl die mich in den letzten Wochen eher weniger gesehen hat", so die Lehrerin. Und dann ist es endlich soweit: Blubb, Blubb - die Crew taucht ab und entführt das Publikum in eine phantastische Welt. Eine Welle gleitet über den Zuschauerraum hinweg, ein Taucher zeigt die Tiefen des Ozeans. Tanz, Musik und Akrobatik kennseichnen das Leben unter Wasser.
Viel Beifall bekamen die Kinder der Erich-Kästner-Grundschule Wegberg, die als "wundersame Wasserwesen" spielten und tanzten. RP-Foto Günter Passage Ob die Pyramide aus Seesternen, Krebsen und Fischen, der Tanz der Quallen oder die Jonglage der Nixen - Applaus ist den Meeresbewohnern sicher. Mystisch und zauberhaft präsentiert sich das Geschehen auf der Bühne: dumpfes Trommeln lockt ein pferdeähnliches Wesen auf die Bühne. Während die Großen erstaunt mit dem Blick folgen, weiß der fünfjährige Pascal genau was gemeint ist: "Ein Pferd und Wasser, das gibt ganz klar ein Seepferd." Knallroter Kussmund Entzückend ist das Treffen der verliebten Wale im Schwarzlicht. Ein knallroter Kussmund, lange schwarze Wimpern und schon steigen beim anderen Wal Herzchen auf. "Der Walmann hat sich verliebt" tönt es durch die Reihen und als dann drei kleine Walbabys auftauchen ist die Begeisterung groß. Schade nur, dass man nach einer guten Stunden die Welt der Wasserwesen wieder verlassen muss. Die war nämlich nicht nur wundersam, sondern auch wundervoll.
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